11-kW-Ladestationen in Deutschland
Ladestandorte 11–21 kW
Ladeinfrastruktur passend zur Fahrt auswählen
Beim öffentlichen Laden zählen mehr Faktoren als die Entfernung zur nächsten Säule. Ladeleistung, Steckertyp, Betreiber und Standort entscheiden gemeinsam darüber, ob ein Ladepunkt zur geplanten Fahrt und zum eigenen Fahrzeug passt.
Für längere Strecken sind Schnellladepunkte und HPC-Standorte besonders interessant, während AC-Ladepunkte häufig dort sinnvoll sind, wo das Fahrzeug länger steht. Ein ausgewogenes Ladenetz benötigt deshalb nicht überall dieselbe Leistung, sondern passende Angebote für unterschiedliche Standzeiten und Fahrprofile.
Im aktuellen Bestand sind 64.295 Ladestandorte mit 209.258 Ladepunkten erfasst. Davon entfallen 38.803 Ladepunkte auf den HPC-Bereich.
Worauf es bei 11-kW-Ladestationen in Deutschland im Detail ankommt
Ladeleistung beschreibt die Energiemenge, die pro Zeiteinheit übertragen werden kann, ist aber nur ein Teil der realen Ladegeschwindigkeit. Bei 11-kW-Ladestationen in Deutschland begrenzen sowohl die Ladesäule als auch das Fahrzeug den möglichen Wert; wirksam ist grundsätzlich das niedrigere technische Maximum. Zusätzlich fällt die durchschnittliche Leistung während eines vollständigen Ladevorgangs meist niedriger aus als die kurzzeitig erreichbare Spitze.
Besonders ab 150 kW spricht man im Alltag häufig vom HPC-Schnellladen. Solche Leistungen sind vor allem auf Langstrecken relevant, während 11 oder 22 kW bei langen Standzeiten gut zum Ziel passen können. Für einen fairen Vergleich sollten deshalb Ladeszenario, Aufenthaltsdauer und Fahrzeuglimit gemeinsam betrachtet werden.